
In den Klassenstufen 7 bis 9 fanden in diesem Schuljahr gleich drei wichtige Präventionsveranstaltungen statt, die es den Schülerinnen und Schülern auf unterschiedliche Weise ermöglichten, sich mit Gewalt, Gefahren und ihrem eigenen Verhalten auseinanderzusetzen.
Den Anfang machten am 25. September 2025 die neunten Klassen, die ein präventives Polizeiseminar mit dem Jugendsachbearbeiter Sven Konrad von der Polizei Daun besuchten. Er informierte anschaulich über typische Jugenddelikte sowie deren rechtliche Folgen und klärte die Frage: Was ist noch legal – und was nicht mehr? Themen waren unter anderem Vapes, Rauchen, Drogen, Fahrtauglichkeit und Strafmündigkeit. Die Schülerinnen und Schüler konnten viele Fragen stellen, die sachlich und klar beantwortet wurden. So erhielten sie wichtigen Einblick in Konsequenzen, die im Alltag oft unterschätzt werden.
Die Klassenstufe 8 setzte sich mit dem Thema „Zivilcourage trainieren – mögliche Gefahren erkennen“auseinander. Dabei erhielten die Schüler Unterstützung durch Frau Steffi Klein und Herrn Frank Bertges von der Bundespolizei Trier. Unter professioneller Anleitung konnten sie spielerisch verschiedene gefährliche Situationen kennenlernen und trainieren, wie man sich verhält, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Dazu gehörten das Erkennen bedrohlicher Situationen, lautes und deutliches Schreien, das Einholen von Hilfe, das sichere Herausführen eines Opfers sowie Strategien zum Selbstschutz. Der Projekttag vermittelte eindrücklich, wie wichtig der Grundsatz ist: „Meine Freiheit endet da, wo ich die Freiheit eines anderen beschränke.“
Den Abschluss bildeten am 26. November 2025 die siebten Klassen, die an einem umfangreichen Aktionstag zur Gewaltprävention teilnahmen. Organisiert wurde dieser von Hauptamtlichen der Jugendarbeit aus dem Regionalen Arbeitskreis Jugend, Sucht und Gewaltprävention im Vulkaneifelkreis. Die Jugendlichen konnten sich nach der Pause in sechs Gruppen einteilen und durchliefen anschließend verschiedene Workshops. Diese reichten von einer Fotoausstellung über Übungen zu Nähe und Distanz bis hin zu einem Standbild-Theater aus eigenen Erlebnissen, einem Ranking zum Verständnis von Gewalt, einer Station zu Cybergrooming und einer praktischen Aktionsübung. Ziel war es, die Schülerinnen und Schüler dafür zu sensibilisieren, wo Gefahren entstehen können, wie man reagieren kann und an wen man sich im Ernstfall wendet. Begleitet wurden die Gruppen von den SV-Schülern der 10. Klassen.
Die Schule bedankt sich an dieser Stelle bei allen Mitwirkenden, die uns diese Projekttage und Aktionen ermöglicht haben. Danke!